Fütterungsgrundregeln für Pferde
- Frisches, sauberes Wasser muß immer zur Verfügung stehen. Wenn Ihr Pferd morgens seinen Wassereimer geleert hat, bieten Sie ihm neues Wasser an, bevor Sie füttern.
- Füttern Sie besser weniger, aber qualitativ gutes Futter als große Mengen minderwertiges.
- Füttern Sie möglichst nicht direkt vor dem Reiten. Niemand arbeitet gern mit vollem Magen. Auch nach der Arbeit sollte das Pferd erst zur Ruhe kommen, bevor es sein Kraftfutter bekommt.
- Das Pferd hat einen relativ kleinen Magen. Sein Verdauungssystem ist darauf eingerichtet, ständig kleine Futtermengen zugeführt zu bekommen, so wie es in der Natur ist, wenn das Pferd sich grasend hin und her bewegt. Füttern Sie lieber mehrmals kleine Mengen als zweimal täglich große Rationen. Die größte Futterportion sollte das Pferd abends erhalten. Dann hat es Zeit zum Verdauen.
- Futterumstellungen sollten Sie langsam und vorsichtig vornehmen, damit die Darmflora des Pferdes nicht durcheinander kommt. Der Verdauungsapparat von Pferden ist überaus empfindlich.
- Passen Sie die Kraftfuttermenge immer dem Training des Pferdes an. Bei beidem, Training wie Fütterung , sollte eine gewisse Kontinuität gewährleistet sein. Es ist alles andere als gesund für Ihr Pferd, wochentags gar nichts zu tun und dafür am Wochenende stundenlang gehen zu müssen. Solche Belastungen können Sie auch mit noch so großen Kraftfuttermengen nicht ausgleichen.
- Wenn Ihr Pferd im Hochleistungstraining steht und es z.B. aus Verletzungsgründen, plötzlich abbrechen muss, setzen Sie unbedingt sofort die Kraftfuttermenge herab. Gewöhnlich wird man nach anstrengenden Trainingsphasen langsam abtrainieren und dabei auch allmählich die Kraftfuttergaben reduzieren.
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen