Der Pferde-Stall
Wenn man ein Pferd in ungeeigneter Umgebung hält, gefährdet man seine Gesundheit. Das gilt auch und besonders für Turnierpferde die meist überwiegend im Stall gehalten werden und nur selten Auslauf haben. Dabei muß ein guter Stall nicht luxuriös aussehen. Wichtiger als saubere Stallgassen ist, daß er den Bedürfnissen der Pferde soweit wie möglich gerecht wird.
Ein guter Stall muß in erster Linie groß genug sein. Das Pferd oder Pony muß sich hinlegen, wälzen und lang ausstrecken können. Der Stall soll trocken, zugfrei und gut belüftet sein. Ausblick nach draußen und Möglichkeit zum Kontakt mit Artgenossen sind dabei große Vorteile.
Um einen Stall trocken zu halten muß eine Drainage gewährleistet sein. Das einfachste ist ein leichtes Gefälle im Stallboden in Richtung Abfluß. Der Stall sollte im oberen Bereich Öffnungen aufweisen durch die verbrauchte Luft entweichen kann.
Gönnen Sie Ihrem Pferd eine dicke Einstreu, damit es weich steht und warm liegt. An den Wänden darf das Stroh noch etwas höher liegen. Auf keinen Fall sollten Sie minderwertiges und staubiges Stroh verwenden. Gemeinsam mit staubigem Heu ist das eine der Hauptursachen für Atemwegserkrankungen bei Pferden. Eine Einstreualternative sind Sägespäne. Sie sind praktisch und angenehm für das Pferd. Verwenden Sie aber nur Sägespäne von unbehandeltem Holz. Wenn die Späne nach irgend etwas anderem riecht als nach Holz oder wenn Ihnen die Augen tränen und die Schleimhäute trocken werden, sollten Sie Ihrem Pferd eine Einstreu daraus nicht zumuten.
Einstreu aus Papierschnitzeln bewährt sich bei sehr stauballergischen Pferden, aber man muß regelmäßig misten da diese Einstreu den Pferdeurin schlechter aufnimmt.
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